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Ratgeber
In Brandenburg gibt es derzeit kein Landesprogramm für private Wallboxen. Hier lesen Sie, wie dicht das öffentliche Ladenetz ist, warum das Land bei der Schnellladung besser dasteht als Berlin und was Gemeinden und Bauordnung bei Stellplätzen regeln. Kosten, Anmeldung und Netzentgelt-Rabatt erklärt der Ratgeber auf der Themenseite Wallbox.
Ein eigenes Landesprogramm für Wallboxen am selbst genutzten Haus nennen die Förderübersichten für Brandenburg derzeit nicht; nach Stand September 2026 hat kein Bundesland ein solches Programm. Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde oder Ihrem örtlichen Energieversorger nach, ob es dort ein eigenes Angebot gibt. Was der Bund für Mehrparteienhäuser zahlt, steht auf der Themenseite Wallbox.
Im Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur standen am 1. April 2026 für Brandenburg 4.806 öffentliche Ladepunkte: 3.189 Normal- und 1.617 Schnellladepunkte. Mit 186 Ladepunkten je 100.000 Einwohner liegt das Land gleichauf mit Berlin, die mittlere Leistung je Ladepunkt ist mit 53 kW aber fast doppelt so hoch.
Reine E-Autos machten Anfang 2026 laut den von electrive ausgewerteten KBA-Zahlen in Brandenburg wie in den anderen ostdeutschen Flächenländern nur 2,0 bis 2,3 % der Pkw aus, bundesweit 4,1 %.
Wie viele Stellplätze ein Bauvorhaben braucht, legen in Brandenburg die Gemeinden per Stellplatzsatzung fest (§§ 49 und 87 BbgBO). Die Stadt Strausberg etwa wendet seit 1. April 2026 eine neue Satzung an; sie weist darauf hin, dass die Vorgaben des Bundes zur Ladeinfrastruktur mit dem Bauantrag nachzuweisen sind. Nach diesem Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz braucht ein neues Wohngebäude mit mehr als fünf Stellplätzen Leitungen für jeden Stellplatz.
Mit Gesetz vom 29. Juni 2026 hat das Land die Bauordnung geändert; die neuen Vorschriften zu Genehmigungsverfahren und verfahrensfreien Vorhaben gelten ab 1. Januar 2027. Ob für eine freistehende Ladesäule oder einen Carport ein Verfahren nötig ist, bestätigt Ihnen im Zweifel die untere Bauaufsicht.
Ein Landesprogramm für die private Wallbox im Eigenheim gibt es derzeit nicht. Fragen Sie bei Gemeinde und Energieversorger nach örtlichen Angeboten.
Laut Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur 4.806 (Stand 1. April 2026), davon 1.617 Schnellladepunkte.
Bei einem neuen Wohngebäude mit mehr als fünf Stellplätzen ja, nach Bundesrecht für jeden Stellplatz. Wie viele Stellplätze nötig sind, regelt die Satzung Ihrer Gemeinde.
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Jetzt Angebote anfordernAlle Angaben ohne Gewähr. Förderbedingungen und Vergütungssätze können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben der jeweiligen Stelle.