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Ratgeber
In Mecklenburg-Vorpommern bezieht fast jeder elfte Mensch Leistungen der Pflegeversicherung, und die meisten werden zu Hause versorgt. Hier lesen Sie, wo Sie sich im Land kostenlos beraten lassen können und welche Landesprogramme bei Liften und Aufzügen helfen. Kosten und Pflegekassen-Zuschuss erklärt der Ratgeber auf der Themenseite Treppenlift.
Nach der Pflegestatistik des Statistischen Amts bezogen Ende 2023 in Mecklenburg-Vorpommern 139.872 Menschen Leistungen der Pflegeversicherung – rund 14 Prozent mehr als Ende 2021. Nur gut 19.000 von ihnen lebten vollstationär im Heim; mehr als acht von zehn wurden zu Hause versorgt, knapp die Hälfte allein von Angehörigen. Bezogen auf die Einwohnerzahl gab es die meisten Pflegebedürftigen in Vorpommern-Greifswald, der Mecklenburgischen Seenplatte und Vorpommern-Rügen.
Die 19 Pflegestützpunkte im Land werden gemeinsam von den Kranken- und Pflegekassen sowie den Landkreisen und kreisfreien Städten getragen. Die Beratung ist kostenfrei und trägerunabhängig. Die Stützpunkte sind erste Anlaufstelle für Pflegebedürftige und Angehörige und beraten laut Landesregierung auch zu Anpassungen der Wohnung – ein sinnvoller erster Schritt, bevor Sie Angebote für einen Lift einholen.
Das Landesprogramm „Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen“ gibt einen Zuschuss zum Abbau von Barrieren in selbst genutzten Wohnungen. Laut den Antworten des Landesförderinstituts (LFI) auf häufige Fragen zählen Innen- und Außenlifte zu den Beispielen; auch der Ersatz eines defekten Treppenlifts ist förderfähig, wenn der alte Lift nicht schon gefördert wurde. Den Antrag stellen Sie beim LFI, bevor der Lift eingebaut wird.
Für ganze Wohngebäude fördert das Land über seine Modernisierungsförderung auch das Nachrüsten von Personenaufzügen, mit zinslosen Darlehen mit Tilgungsnachlass – für selbst nutzende Eigentümer ebenso wie für Vermieter. Zugleich hat die Änderung der Landesbauordnung 2026 die Aufzugspflicht gelockert: Bei nachträglichem Dachgeschossausbau und bei Aufstockungen um bis zu zwei Geschosse entfällt sie.
Ende 2023 bezogen 139.872 Menschen Leistungen der Pflegeversicherung, rund 8,7 Prozent der Bevölkerung. Mehr als acht von zehn wurden zu Hause versorgt.
In einem der 19 Pflegestützpunkte. Die Beratung ist kostenfrei und trägerunabhängig und umfasst auch Anpassungen der Wohnung.
Das Landesprogramm für barrierearmes Wohnen nennt Innen- und Außenlifte als Beispiele; auch der Ersatz eines defekten Treppenlifts kann gefördert werden. Den Antrag stellen Sie vor Beginn beim Landesförderinstitut.
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Jetzt Angebote anfordernAlle Angaben ohne Gewähr. Förderbedingungen und Vergütungssätze können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben der jeweiligen Stelle.