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Ratgeber
In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Pflegebedürftigen in zwei Jahren um mehr als 30.000 gestiegen. Hier lesen Sie, wo Sie im Land kostenlos zur Pflege und zum barrierefreien Umbau beraten werden – von den Pflegestützpunkten bis zur Landesberatungsstelle mit Architektinnen und Architekten. Kosten und Pflegekassen-Zuschuss erklärt der Ratgeber auf der Themenseite Treppenlift.
Laut Pflegestatistik des Statistischen Landesamts waren Mitte Dezember 2023 in Rheinland-Pfalz 271.519 Menschen pflegebedürftig, 30.155 mehr als 2021. 150.402 von ihnen bezogen ausschließlich Pflegegeld – mehr als jede zweite pflegebedürftige Person wurde also ohne Pflegedienst, meist von Angehörigen, zu Hause versorgt.
Rheinland-Pfalz hat 135 Pflegestützpunkte. Getragen werden sie gemeinsam von den Kranken- und Pflegekassen und dem Land; die Landkreise und kreisfreien Städte beteiligen sich. Dort erhalten Sie kostenlose, umfassende und unabhängige Beratung zu allen Fragen rund um die Pflege – auch dazu, welche Leistungen und Anträge zu Ihrer Situation passen.
Wie sich Treppen und Stufen im Haus überwinden lassen, klärt die Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen. Träger ist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Kooperationspartner die Architektenkammer; gefördert wird das Angebot vom Landesministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung. 18 Architektinnen, Innenarchitekten und Fachplaner beraten an 15 Standorten kostenlos und anbieterunabhängig – telefonisch, schriftlich oder vor Ort.
2025 gab es 1.196 Beratungen; bei knapp jeder vierten ging es um Höhenunterschiede. Ein Praxisbeispiel aus dem Jahresbericht: Wird später ein Rollstuhl nötig, kann statt eines Sitzlifts ein Plattformlift infrage kommen – dafür sollte das Podest auf etwa 150 × 150 cm vergrößert werden.
Einen Erweiterungsanbau für einen Aufzug nennt auch das Modernisierungsdarlehen der ISB als förderfähig; die Bedingungen erklärt der Ratgeber zur Badsanierung in Rheinland-Pfalz.
135. Sie werden von Kranken- und Pflegekassen und dem Land getragen, Landkreise und kreisfreie Städte beteiligen sich. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig.
Die Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen der Verbraucherzentrale mit Fachleuten der Architektenkammer – an 15 Standorten, kostenlos und anbieterunabhängig.
Das ISB-Modernisierungsdarlehen für selbst genutztes Wohneigentum umfasst Umbauten für barrierefreies Wohnen und einen Erweiterungsanbau für einen Aufzug. Ob Ihr Vorhaben dazu zählt, klären Sie vor Beginn bei Stadt- oder Kreisverwaltung.
Beantworten Sie ein paar kurze Fragen – Fachbetriebe aus Ihrer Region melden sich bei Ihnen. Kostenlos und unverbindlich.
Jetzt Angebote anfordernAlle Angaben ohne Gewähr. Förderbedingungen und Vergütungssätze können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben der jeweiligen Stelle.