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Ratgeber
In Bayern ist mehr als die Hälfte der Wohngebäude vor 1979 entstanden, und Heizöl ist dort häufiger als Gas. Hier lesen Sie, was das für Ihre Energieberatung bedeutet und wo Sie im Freistaat neutral beraten werden. Kosten und BAFA-Zuschuss erklärt der Ratgeber auf der Themenseite Energieberatung.
Der Zensus 2022 zählt in Bayern rund 3,23 Millionen Gebäude mit Wohnraum. Gut 1,2 Millionen davon, also 37 %, entstanden zwischen 1949 und 1978 – in dieser Altersgruppe heizt fast jedes zweite Gebäude (48 %) mit Öl. Insgesamt laufen in rund 1,18 Millionen Gebäuden Ölheizungen, in 1,11 Millionen Gasheizungen.
Für Eigentümer solcher Häuser lohnt die Beratung besonders: Sie zeigt, ob zuerst Dach, Fassade oder Heizung an der Reihe sind, bevor der alte Kessel ausfällt.
Viele Landkreise und Städte haben eigene Energieagenturen, die oft kostenfreie Erstberatungen anbieten. Der Freistaat hat den Betrieb neuer Agenturen in den ersten fünf Jahren bezuschusst; als Bedarf nannten die Fördergrundsätze in der Regel bis zu zwei Agenturen in jeder der 18 Planungsregionen. Diese Grundsätze galten bis Ende 2025; ein Nachfolgeprogramm nennt die Förderdatenbank des Bundes nicht.
Auf eine Landtagsanfrage verwies die Staatsregierung 2022 für die Beratung von Hausbesitzern auf die Förderung durch den Bund und setzte auf freiwillige Beratung statt auf eine Pflicht; neue Landesinitiativen waren damals nicht geplant.
Online, telefonisch, per Video und in der Beratungsstelle ist sie kostenlos; die Vor-Ort-Beratung kostet 40 Euro. Einkommensschwache Haushalte zahlen mit Nachweis nichts.
In ihrer Antwort an den Landtag (2022) nannte die Staatsregierung kein eigenes Landesprogramm für die Beratung von Hausbesitzern, sondern verwies auf die Förderung durch den Bund.
Laut Zensus 2022 heizen rund 1,18 Millionen Gebäude mit Wohnraum mit Öl – 36,7 % und damit mehr als mit Gas.
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