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Ratgeber
In Niedersachsen stammt der größte Teil der Wohnhäuser aus der Zeit vor 1979 – entsprechend groß ist der Beratungsbedarf. Hier lesen Sie, welche neutralen Beratungsangebote es im Land gibt und was sie kosten. Wie BAFA-Zuschuss und Sanierungsfahrplan (iSFP) funktionieren, erklärt der Ratgeber auf der Themenseite Energieberatung.
Laut Energieeffizienzstrategie des Umweltministeriums (2020, Daten von 2014) wurden 47,5 % der niedersächsischen Wohngebäude zwischen 1949 und 1978 errichtet, weitere 23,2 % noch früher. Zusammen sind das rund 71 %. Belastbare Zahlen, wie viele davon schon saniert sind, gibt es nach Angabe des Ministeriums für Niedersachsen nicht.
Das Land hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Nach dem Klimagesetz, dessen Änderung der Landtag im November 2025 beschlossen hat, will Niedersachsen bis 2040 netto klimaneutral sein – fünf Jahre früher als der Bund. Eine Pflicht zur Sanierung Ihres Hauses folgt daraus nicht.
Mehr als 140 Energieberaterinnen und -berater der Verbraucherzentrale – Architekten, Ingenieure oder Physiker – sind in Niedersachsen tätig. Die Angebote im Überblick:
Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) hat landesweite Beratungskampagnen koordiniert, gemeinsam mit der Verbraucherzentrale sowie den Energieagenturen und Klimaschutzbeauftragten der Landkreise. Zuletzt öffentlich bilanziert wurde das Jahr 2019: Damals liefen die Kampagnen in 25 Landkreisen und 5 kreisfreien Städten; mehr als 6.200 Hauseigentümer nutzten eine Erstberatung, 4.300-mal ging es vor Ort um Solarenergie.
Einen eigenen Landeszuschuss für Energieberatung oder Sanierungsfahrplan nennt die Energieeffizienzstrategie des Landes nicht – gefördert wird die Beratung über den Bund. Ob Ihr Landkreis derzeit eine Aktion anbietet, erfahren Sie bei der regionalen Energie- oder Klimaschutzagentur.
Gespräche in der Beratungsstelle, am Telefon oder per Video sind kostenfrei. Für die Beratung bei Ihnen zu Hause zahlen Sie höchstens 40 Euro, einkommensschwache Haushalte mit Nachweis nichts.
Die Energieeffizienzstrategie des Landes nennt keinen eigenen Zuschuss. Den Sanierungsfahrplan fördert das BAFA bundesweit.
Laut Umweltministerium wurden rund 71 % der Wohngebäude vor 1979 gebaut, fast die Hälfte zwischen 1949 und 1978 (Daten 2014).
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