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Ratgeber
In Hessen heizt laut einer Branchenumfrage fast jedes dritte Wohngebäude noch mit Öl – viele Hausbesitzer stehen also vor der Frage, was sich zuerst lohnt. Hier lesen Sie, wo Sie im Land neutral beraten werden und was bei Kulturdenkmälern gilt. BAFA-Zuschuss und Sanierungsfahrplan erklärt der Ratgeber auf der Themenseite Energieberatung.
Laut der Umfrage „Wie heizt Deutschland 2023?“ des Energiebranchenverbands BDEW (Regionalbericht Hessen, rund 465 Befragte, gewichtet nach dem Zensus 2022) wurden 2023 rund 47 % der 1,4 Millionen hessischen Wohngebäude mit Gas und 31,7 % mit Öl beheizt – 2019 waren es beim Öl noch 40 %. Die Heizungen waren im Schnitt 13,6 Jahre alt. In 28,9 % der Häuser hatten die Bewohner seit dem Einzug keine Modernisierung vorgenommen.
Die Verbraucherzentrale Hessen berät an fast 70 Beratungsstellen und Stützpunkten, von Beratungsstellen in Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Kassel, Rüsselsheim und Wiesbaden bis zu Stützpunkten in Kleinstädten. Die Beratung ist in der Regel kostenfrei, der Termin bei Ihnen zu Hause kostet 40 Euro. Kleinere Eigentümergemeinschaften zahlen 40 bis 80 Euro; Angebote für Wärmepumpen prüft die Verbraucherzentrale kostenlos per Video.
Manchmal übernehmen Kommunen oder Vereine den Eigenanteil: Im Usinger Land etwa zahlt ein Förderverein 2026 für sechs Gemeinden die 40 Euro für den Hausbesuch; die Gutscheine gelten bis 31. Dezember 2026. Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach.
Die LandesEnergieAgentur Hessen (LEA) beantwortet Förderfragen kostenlos per E-Mail oder Telefon und bietet regelmäßig Online-Sprechstunden und Webinare an. Mit dem Online-ModernisierungsCheck sehen Sie in rund 15 Minuten, welche Maßnahmen für Ihr Haus wirtschaftlich sein könnten.
Für Kulturdenkmäler betreiben das Landesamt für Denkmalpflege und die LEA seit 2023 das Ratgeberportal „Energiesparen und Denkmalschutz“. Es nennt Energieberater mit Zusatzqualifikation für denkmalgeschützte Gebäude und erklärt, was bei Dämmung, Photovoltaik und Heizung zu beachten ist.
Ein eigenes Landesprogramm für die Energieberatung nennt die LEA nicht; die Zuschüsse kommen vom Bund. Weil die Wartezeit auf einen Energieberater laut LEA derzeit bis zu sechs Monate betragen kann, sollten Sie früh anfragen.
Bei der Verbraucherzentrale Hessen an fast 70 Beratungsstellen und Stützpunkten, telefonisch oder online. Förderfragen beantwortet außerdem die LandesEnergieAgentur Hessen kostenlos.
Ein eigenes Landesprogramm nennt die Landesenergieagentur nicht. Den Zuschuss des Bundes erklärt der Ratgeber auf der Themenseite; manche Kommunen übernehmen den Eigenanteil der Verbraucherzentrale.
Das Ratgeberportal „Energiesparen und Denkmalschutz“ von Landesamt für Denkmalpflege und LEA nennt Energieberater mit Zusatzqualifikation für Denkmäler.
Beantworten Sie ein paar kurze Fragen – Fachbetriebe aus Ihrer Region melden sich bei Ihnen. Kostenlos und unverbindlich.
Jetzt Angebote anfordernAlle Angaben ohne Gewähr. Förderbedingungen und Vergütungssätze können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben der jeweiligen Stelle.