In wenigen Minuten bis zu 3 Wärmepumpen-Anbieter in Ihrer Region finden.
Womit möchten Sie in Zukunft heizen?
- Kostenlos & unverbindlich
- Bis zu 3 Angebote aus Ihrer Region
- In 2 Minuten angefragt
- Daten DSGVO-konform
In wenigen Minuten bis zu 3 Wärmepumpen-Anbieter in Ihrer Region finden.
Ratgeber
In Niedersachsen darf eine Wärmepumpe nur dann näher an die Nachbargrenze, wenn es auf dem Grundstück nicht anders geht. Hier lesen Sie, was für Aufstellung, Erdwärme und die kommunale Wärmeplanung nach dem neuen Klimagesetz gilt. Kosten und Bundesförderung erklärt der Ratgeber auf der Themenseite Wärmepumpe.
Nach § 5 Abs. 8 der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO) dürfen freistehende Wärmepumpen samt Fundament und Einhausung bis 2 m Höhe ohne Abstand oder mit bis auf 1 m verringertem Abstand zur Grenze stehen – aber nur, wenn der reguläre Abstand auf dem Grundstück anders nicht einzuhalten ist, und nur auf höchstens 3 m Gesamtlänge. Geräte über 2 m Höhe und 3 m Breite müssen mindestens 3 m Abstand halten.
Ein Gerät an der Hauswand oder auf dem Garagendach gilt als Teil des Gebäudes und fällt nicht unter diese Erleichterung. Unzumutbare Beeinträchtigungen der Nachbarn – etwa durch Geräusche, Abluft oder Eisbildung – sind überall unzulässig. Die Aufstellung selbst ist verfahrensfrei.
Ob Erdwärme an Ihrem Standort möglich ist, zeigt die Karte „Nutzungsbedingungen oberflächennaher Geothermie“ auf dem NIBIS-Kartenserver des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG): Grün heißt keine bekannten Einschränkungen, bei Blau prüft die Behörde den Einzelfall, Rot heißt unzulässig. In Wasserschutzzone II ist Erdwärmenutzung untersagt, in Zone III genehmigungspflichtig.
Die Bohrung zeigen Sie spätestens einen Monat vor Beginn bei der unteren Wasserbehörde an; die Online-Bohranzeige des LBEG deckt dabei auch die übrigen Anzeigepflichten ab. Bei Bohrungen über 100 m entscheidet das LBEG binnen zwei Wochen, ob ein bergrechtlicher Betriebsplan nötig ist.
Nach dem geänderten Klimagesetz (seit 1. Januar 2026) planen alle Einheits- und Samtgemeinden. Städte über 100.000 Einwohner mussten bis 30. Juni 2026 fertig sein, Gemeinden mit Ober- oder Mittelzentrum folgen bis Ende 2026, die übrigen bis 30. Juni 2028. Zieljahr für klimaneutrale Wärme ist 2040 statt 2045 wie im Bund.
Der Wärmeplan begründet für Sie keine unmittelbaren Pflichten, zeigt aber, ob in Ihrer Straße ein Wärmenetz geplant ist.
Grundsätzlich den regulären Grenzabstand. Freistehende Geräte bis 2 m Höhe dürfen nur dann näher oder direkt an die Grenze, wenn es auf dem Grundstück anders nicht geht – auf höchstens 3 m Länge.
Nein, die Aufstellung ist verfahrensfrei. Abstände, Lärmschutz und bei Erdwärme die Anzeige bei der Wasserbehörde müssen Sie trotzdem beachten.
Großstädte bis 30. Juni 2026, Gemeinden mit Ober- oder Mittelzentrum bis Ende 2026, alle übrigen bis 30. Juni 2028.
Beantworten Sie ein paar kurze Fragen – Fachbetriebe aus Ihrer Region melden sich bei Ihnen. Kostenlos und unverbindlich.
Jetzt Angebote anfordernAlle Angaben ohne Gewähr. Förderbedingungen und Vergütungssätze können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben der jeweiligen Stelle.